Unterhaltungsmedien und die Botschaft aus dem Licht: Treue und Pflicht in einem sich wandelnden Gesellschaftsbild – The Last Samurai

Dieser Artikel könnte stark von anderen in dieser Serie abweichen, da ein wenig Hintergrunderklärungen dazugehören. Vielleicht ist meine persönliche Verbindung dazu sogar größer als sein „spiritueller Gehalt“, aber wie bereits zum Start der Serie erwähnt, kann (und sollte?) man Geistiges in sehr vielen Produktionen sehen, wenn man sich einmal die Mühe macht, genauer hinzuschauen.

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Zunächst also eine längere Erläuterung zu meiner besagten persönlichen Verbindung zum Thema von The Last Samurai. Daß ich von jungen Jahren an von den Samurai fasziniert war, ist an sich nicht so ungewöhnlich – das geht sehr vielen so. Diese Krieger aus dem Land der aufgehenden Sonne haben eine große Fangemeinde und werden vermutlich auch irgendwie verklärt dargestellt – so natürlich ebenfalls in The Last Samurai. Ihre Geschichte ist sehr komplex; hier nur ganz vereinfacht zur Erklärung, daß Samurai (von denen es wiederum eine ganze Bandbreite von Rängen gab) einem Herrn unterstellt waren, während herrenlose Samurai als „Ronin“ bezeichnet wurden. Als größte Tugend galt die Treue zu ihrem Dienstherrn – eine Eigenschaft, die ja auch gerade im deutschen/germanischen Raum lange Zeit als eine der höchsten und lobenswertesten Tugenden angesehen wurde. Mit allen Schattenseiten; man betrachte sich das Nibelungenlied, das, denke ich, auch wunderbar in die japanische Legendenwelt passen würde.

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Die Pflichterfüllung galt immer schon als höchste Tugend eines Menschen. Sie nahm bei allen Völkern einen Rang ein, welcher höher stand als alles andere, höher noch als das Leben selbst. […]
Das Bewußtsein notwendiger Pflichterfüllung blieb, daran konnte nicht einmal die Verstandesherrschaft rütteln. Aber das Dunkel fand doch einen Angriffspunkt und nagte an der
Wurzel. Der Gedanke an die Pflichterfüllung blieb, aber die Pflichten selbst wurden von dem Verstande aufgestellt und damit erdgebunden, Stückwerk, unvollkommen.
Es ist daher nur selbstverständlich, daß oft ein Empfindungsmensch die ihm bestimmten Pflichten nicht als richtig anerkennen kann. Er kommt in Zwiespalt mit sich selbst. Die Pflichterfüllung gilt auch ihm als eins der obersten Gesetze, die ein Mensch erfüllen soll, und doch muß er sich gleichzeitig sagen, daß er bei der Erfüllung der ihm auferlegten Pflichten manchmal gegen seine Überzeugung handelt. […]
Pflicht und innere Überzeugung müssen stets
im Einklang zueinander stehen. Falsch ist es, wenn ein Mensch sein Leben einsetzt in Erfüllung einer Pflicht, die er nicht in sich selbst als richtig anerkennen kann! […] Er muß es um der Liebe willen tun. Aus Liebe zu der Sache! Dadurch wird auch die Pflicht, der er damit erfüllt, lebendig und so hoch gehoben, daß er deren Erfüllung über alles setzt. […]
Blinder Gehorsam, blinde Pflichterfüllung sind deshalb so wenig wert wie blinder Glaube! Beiden fehlt das Leben, weil darin die Liebe fehlt! […]
Wo Liebe fehlt, ist auch kein Leben, dort ist alles tot. Darauf hat Christus oft schon hingewiesen. Das liegt in den Schöpfungsurgesetzen, ist deshalb weltumfassend ohne Ausnahmen. […] Laßt deshalb echte Treue in Euch auferstehen oder bleibet fern von dem, wo Ihr nicht Treue halten könnt.
Treue! Oft besungen und doch nie erfaßt! Wie alles, hat der Erdenmensch auch den Begriff der Treue tief herabgezerrt, beengt, in starre Formen gepreßt. Das Große, Freie, Schöne darin wurde ausdruckslos und kalt. Das Selbstverständliche
gewollt!
Die Treue nach den jetzigen Begriffen hörte auf, zum Seelenadel zu gehören, wurde zur Charaktereigenschaft gemacht. Ein Unterschied wie Tag zur Nacht. Die Treue wurde damit seelenlos. Sie ist zur Pflicht geworden dort, wo sie notwendig ist. Damit hat man sie selbständig erklärt, sie steht auf eignen Füßen, ganz für sich, und deshalb… falsch! Auch sie wurde unter der Menschen Sinn verbogen und entstellt.
Treue ist
nicht etwas Selbständiges, sondern nur die Eigenschaft der Liebe! Der rechten Liebe, die alles umfaßt. […]
Die rechte Liebe schließt nichts aus, was rein ist oder rein gehalten wird, gleichviel, ob es Personen trifft oder das Vaterland, wie auch die Arbeit oder die Natur.
Darin liegt das Umfassende. Und dieser rechten Liebe Eigenschaft ist Treue […].
Wirkliche Treue ohne Liebe gibt es nicht, wie es auch keine wahre Liebe ohne Treue gibt.

(Abd-ru-shin: Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft, Vortrag „Pflicht und Treue“)

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Weitere Aspekte des „bushido“, des Wegs des Kriegers, waren die… ich will nicht sagen Furchtlosigkeit vor dem Tod, die Sache ist etwas philosophischer – also eher die Abgeklärtheit dem Tode gegenüber. Der Zen-Buddhismus mit seinem bewußten Leben des Augenblicks hatte darauf großen Einfluß bzw. bildete sich in Wechselbeziehung dazu aus. Ein für westliche Augen eher bizarrer Seiteneffekt war der ritualisierte Selbstmord im Falle von Ehrverlust oder auf Befehl hin, der so gern fälschlich als „Harakiri“ bezeichnet wird, und der gleichzeitig als probates Mittel galt, seine Ehre wiederherzustellen bzw. ehrenvoll zu sterben.
Dies in groben Zügen zu Themen in The Last Samurai. Ich war mir also schon früh relativ sicher, einmal in Japan inkarniert gewesen zu sein, aber ich ging davon aus, wie in allen mir bekannten Leben auch dort eine Frau gewesen zu sein. Hundertprozentig verneinen kann ich das bis heute nicht, aber die Spuren deuten in eine andere Richtung.
Wenn ich etwas über die Jahre gelernt habe – und das „Sehen“ begann bei mir erst mit Ende 20, Anfang 30 –, dann ist es, daß sich viele Dinge langsam, gemächlich enthüllen, vermutlich als eine Art Gewöhnungszeit, so daß die letztliche Enthüllung kein solcher Schock mehr ist. Und ich habe festgestellt, daß ich ganz persönlich (bei anderen mir bekannten Menschen ist es anders) oft in Forscherart Hinweise zusammensetze, um das Gesamtbild zu erhalten. Ich bekomme also Puzzleteile, und wenn ich Geduld und Aufmerksamkeit aufweise, sehe ich plötzlich das Bild vor mir. „Ach so! Ja, logisch.“

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Mein Japan-Leben ist in der Beziehung ausgesprochen spannend. So hatte ich vor vielen Jahren einen Traum, der eine richtige kleine Geschichte erzählte. Seine handelnden Personen sahen nicht japanisch aus, aber das bedeutet in diesen Dingen nicht unbedingt etwas. Als da wären: Ein König, hart, streng, unbeugsam. Seine vier Töchter, zwei aus erster und zwei aus zweiter Ehe. Und der entfernte, rangmäßig weit unter ihnen stehende junge Verwandte, der die zweitälteste Prinzessin liebte und von ihr geliebt wurde. Dieser junge Ritter war ich. Natürlich war der König auch nicht annähernd bereit, eine Heirat der beiden Liebenden zu gestatten, was eines Tages zu einem großen Eklat im Thronsaal führte, als der Held unserer Handlung ihm diese Ungerechtigkeit offen an den Kopf warf. Er wurde vor Ort dafür getötet. Entsprechend erfuhr ich nie, wie es nun mit seiner/meiner Liebsten weiterging. Mir gefiel die Geschichte trotzdem, gerade wegen ihrer so klar umrissenen Figuren, und ich versuchte, sie schriftstellerisch zu verarbeiten, aber es wurde nie etwas Konkretes daraus. Dennoch denke ich heute, daß sie mir dadurch stärker als üblich in Erinnerung blieb, denn ich hielt sie für einen interessanten, aber nichtssagenden Traum.
Jahre später. In meinem damaligen Gralskreis gab es ein junges Ehepaar, das – wie ich später erfuhr – eine starke Beziehung zu Japan hatte. Aus irgendeinem Grund kam das Gespräch darauf, daß sie sich schon in einem früheren Leben kannten, und zwar durch seltsame Umstände: Sie hatten sich damals im Gefängnis kennengelernt. Die junge Frau saß dort, weil sie eine Prinzessin war, die sich in einen Mann verliebt hatte, mit dem ihr Vater nicht einverstanden gewesen war…
Wie man sich denken kann, horchte ich auf. Leider kamen wir schnell vom Thema ab. Bis heute weiß ich nicht, ob dies mit ihrer Japan-Affinität zusammenhing, sprich ob diese Geschehnisse in Japan stattfanden. Ich bin mir auch nicht mehr sicher, ob etwas über den unglücklichen Liebhaber gesagt wurde.
Nun ja. Wie gesagt, erfuhr ich erst später, daß dieses Paar eine Beziehung zu Japan hatte. Ich erzählte auch nie etwas von meinem Traum oder der Parallele zum früheren Leben dieses Paares.
Wieder vergingen Jahre. Zu irgendeinem Anlaß erheischte meine Mutter einen „Blick“ in mein japanisches Leben, kurz und nicht ergiebig, aber sie sagte: „Da kam so etwas Feuriges herüber, so etwas Kriegerisches… warst du damals ein Mann?“
Das also sind meine Puzzleteile. Ich habe noch keine Bestätigung für oder wider erhalten. Oh, ein weiteres, das damit aber nur am Rande zu tun hat, ist ein ehemaliger guter Freund, der der Meinung war, einmal als Samurai gelebt zu haben. Ich vertrete ja die Theorie, daß wir heute nur noch in engeren oder halbwegs engeren Kontakt mit Menschen kommen, die wir aus früheren Leben kennen – muß gar nichts Besonderes gewesen sein, Nachbarn vielleicht, Kollegen oder Verwandte. Als solches wäre V. eine Bekanntschaft aus einem gemeinsamen japanischen Leben, vielleicht ein Freund oder Waffenbruder.

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Nach all diesen Ausführungen überrascht also vielleicht nicht, daß ich eine besondere Vorliebe für The Last Samurai hatte, als er 2003 ins Kino kam, wo ich ihn mehrmals sah und mir natürlich später auch die DVD kaufte.
Als Hollywood-Produktion ist er einerseits für westliche Augen zugänglicher als japanische Samurai-Filme, andererseits aber folgt er selbstverständlich einem stark amerikanischen Muster der Erzähltechnik und geht bei aller Kritik an Machtmenschen westlicher wie östlicher Prägung nicht auf die Ursache der dargestellten Konflikte ein, nämlich die von Amerika mit Waffengewalt erzwungene Öffnung Japans für den westlichen Handel. In seinem Erzählmuster ähnelt er beispielsweise Dances With Wolves / Der mit dem Wolf tanzt: Der Weiße, der durch Erleben seine Vorurteile der einheimischen Bevölkerung gegenüber überwindet und beginnt, sich mit dieser zu identifizieren, nur um ihre Zeit zu einem Ende kommen zu sehen. Als solches führt Hollywood eine fiktive Aussöhnung beider Kulturen herbei, und sei es auch nur durch einen Einzelnen – man könnte eventuell so weit gehen, hier eine Verarbeitung eines unbewußten Schuldgefühls zu vermuten.

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The Last Samurai ignoriert wie gesagt den Grund für die Öffnung Japans und setzt gleich mit den Problemen ein, die diese Öffnung national verursacht. Der junge Kaiser Meiji ist der Ansicht, nur ein westlich ausgerichtetes Japan habe langfristig eine Zukunft; technisch wie weltpolitisch ist sein isoliertes Land im Mittelalter stehengeblieben. Er führt massive Reformen durch und möchte mit Hilfe westlicher Experten Japan modernisieren. Damit stößt er die frühere Elite seiner Armee wie auch der Regionsherrscher, die Samurai, vor den Kopf. Personifiziert werden sie in The Last Samurai durch Katsumoto Moritsugu, einen Traditionalisten und im wahrsten Sinne des Wortes Konservativen, der die Verwestlichung Japans für einen großen Fehler hält. Er bekämpft die Reformen, gerade weil er sich als den einzig treugebliebenen Diener des Kaisers betrachtet. Japan dürfe nicht vergessen, woher es komme, ist seine Meinung, es brauche keine Hilfe und damit Einflußnahme westlicher Mächte auf Kosten seiner eigenen Kultur.

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Doch diese gottgewollte Schönheit kann nicht werden, solange Führer ihrem Volke, ihrem Lande fremde Sitten und Gebräuche, fremde Kleidung, fremden Baustil aufzuzwingen suchen in dem Wahne, daß damit ein Fortschritt komme für ihr Volk. Nachahmung ist nicht Hebung, ist kein eigen Werk! Vereinheitlichung in der Anlehnung ist falsch! […]
Seht den Chinesen im Zylinderhut, auch den Japaner und den Türken. Zerrbilder europäischer Kultur. Seht die Japanerin Euch an, die europäisch sich jetzt kleidet, und schaut sie dann in ihrer Tracht des
eignen Landes! Welcher Unterschied! Wieviel geht ihr verloren in der ihrem Lande fremden Tracht! Es ist ein großer Verlust für sie. –
Hebung der eigenen Kultur allein ist wahrer Fortschritt für ein jedes Volk! Wohl soll der Aufstieg sein in allem und kein Stillstand. Aber dieser Aufstieg in dem Fortschritt muß stets auf dem eigenen Grunde und von diesem aus erfolgen, nicht durch Übernahme fremder Dinge, sonst ist es niemals Fortschritt. Das Wort selbst in seinem wahren Sinne weist Anlehnungen zurück. Der Fortschritt für ein Volk kann ja nur Aufschwung sein von dem, was es schon hat, nicht aber Übernahme von etwas Erborgtem. Aufnehmen ist kein Fortschritt, der in Folgerungen des Bestehenden sich zeigt; das müßte schon Nachdenken zeugen. Erborgtes oder Übernommenes ist auch nicht Eigentum, auch wenn man es sich zu eigen machen will. Es ist nicht selbst erworben, nicht ein Produkt des eignen Geistes eines Volkes, auf das allein es stolz sein könnte, stolz sein muß! […]
Die rechte Harmonie ersteht aber gerade durch ihre
Verschiedenart, nicht etwa durch Vereinheitlichung unter allen Völkern. Wenn das gewollt gewesen wäre, dann hätte es auch nur ein Land gegeben und ein Volk. Es würde jedoch bald ein Stillstand dabei kommen und zuletzt ein Hinsiechen und Absterben, weil die Erfrischung durch Ergänzung fehlt!
Auch hier seht nur die Blumen auf den Fluren an, welche gerade in ihrer Verschiedenartigkeit beleben und erfrischen, ja beglücken! […]
Ich wiederhole noch einmal: Hebung der eigenen Kultur allein ist wahrer Fortschritt für ein jedes Volk! Dem Boden angepaßt, dem Klima und der Rasse! Der Mensch muß in dem reinsten Sinne
bodenständig werden, wenn er wachsen will und Hilfe aus dem Licht erwartet!

(Vortrag „Schönheit der Völker“)

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Der Amerikaner Nathan Algren kommt als militärischer Ratgeber nach Japan, um dort eine Armee nach westlichen Standards aufzubauen. Doch die unerfahrenen Rekruten werden zu früh in einen Kampf mit Katsumotos Kriegern geschickt und verlieren trotz moderner Waffen gegen die mittelalterlichen Ritter Japans. (Eine der bemerkenswertesten Szenen des Films, als sich die legendären berittenen Krieger in ihren furchteinflößenden Rüstungen aus den Nebelschwaden schälen.)

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Algren gelingt es im Nahkampf einen der Samurai zu töten, doch Katsumoto, der den verbissen um sein Leben kämpfenden Weißen aus einer Vision wiedererkennt, beschließt, ihn als Gefangenen mit in sein Dorf zu nehmen. Dort lernt Algren gegen viele innere wie äußere Widerstände das Leben dieser scheinbaren Rebellen kennen und lieben. Zum ersten Mal findet der von seiner Vergangenheit gefolterte Amerikaner inneren Frieden. Zwischen ihm und Katsumoto, der sich als alles andere als ein stereotyper Rebellenführer entpuppt, entwickelt sich eine brüderliche Freundschaft und zu Taka, Katsumotos Schwester und Witwe des von Algren getöteten Kriegers, eine leise Liebe. Doch die politische Realität holt sie alle bald wieder ein. Eine Audienz beim Kaiser bringt keine Lösung des Konflikts, und so stehen sich schließlich Katsumotos Getreue und die inzwischen trainierte Armee des Landes gegenüber. Trotz anfänglicher Erfolge der Samurai erweist sich am Ende die moderne Technik als ausschlaggebend – die berittenen Truppen sterben im Kugelhagel der Maschinengewehre.

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Algren, Überlebender der Schlacht, überreicht dem Kaiser Katsumotos Schwert; eine Erinnerung an diejenigen, die Japan lange Zeit stützten und eine Mahnung, ihren Geist auch im modernen Japan nicht zu vergessen.
(Etwas, das von Historikern durchaus anerkannt wird; beispielsweise gelten die Kamikaze-Flieger des Zweiten Weltkriegs als direkt den Tugenden der Samurai verpflichtet – Selbstaufopferung für ihren Herrn, Treue bis in den Tod, Todesverachtung.)

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Tradition versus Reform, Festhalten am Alten und Stillstand versus Neuerungen sind also entscheidende Themen des Films, aber auch die Frage, ob Neuerungen um jeden Preis gerechtfertigt sind und ob Treue und Rebellion immer so leicht zugeordnet werden können wie es scheint. Karma und Ablösung können sich in Algrens Person finden, der unter Custer am Little Bighorn kämpfte und seinen Befehlshaber für seine falschen, arroganten Entscheidungen verwünscht, während er sich gleichzeitig des versuchten Völkermordes schuldig machte. Entsprechend fühlt er sich zunächst, als würde sich in Japan die Geschichte wiederholen: Technisch weit unterlegene „Primitive“ besiegen eine moderne Armee. Doch am Ende findet er sich auf Seiten dieser vermeintlich Primitiven gegen die moderne Armee, und obwohl er einmal mehr die verlierende Seite gewählt hat, erkennt er dies als die richtige Entscheidung.

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The Last Samurai besticht abseits von allen vertretenen Hollywood-Klischees durch den Kontrast beider Kulturen. So sind es gerade die Westler, deren laute, aufdringliche Art im Gegensatz zu der stark disziplinierten, alles verinnerlichenden Mentalität der Japaner fast schmerzhaft abstößt und mehr als einmal die ironische Frage aufwirft, wer eigentlich die „Wilden“ sind.

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