Closed circle

Über die Jahre bin ich verschiedenen Personen begegnet, die entweder ihre eigene Theorie in Sachen Marta hatten und/oder meine Daten hinterfragten. Daran ist nichts Schlechtes. Nur so funktioniert Forschung.
Ich habe allerdings schon früh in meiner Recherche gelernt, mich neben harten Daten auch auf meine Intuition zu verlassen. Sie erwies sich meist als richtig. So führte ich in meiner Biographie den engen, fast schon inzestiösen Personenkreis an, in dem sich Marta Hillers bewegte, die gleichen Namen und Orte, auf die man über die Jahre immer wieder stößt, die vielen Partnertausche innerhalb dieses Kreises.
Wieder einmal bestätigt wurde diese Erfahrung bei meinem Besuch im Archiv der Deutschen Kinemathek, der eigentlich dem Zweck dienen sollte, eine Antwort auf die Frage zu geben, warum Marta zwar in einem Artikel des Spiegels als Drehbuchautorin Toxis genannt wird, in den Credits (und anderen Pressemitteilungen) jedoch Maria von der Osten-Sacken. Ich tippte auf eine Frühfassung des Drehbuchs, und tatsächlich nennt Robert A. Stemmles Vertrag ein „vorliegendes Roh-Drehbuch“, das von ihm, Maria Osten und Peter Francke überarbeitet und fertiggestellt werden soll. Viel interessanter jedoch ist Stemmles damalige (1951) Anschrift, nämlich die Limastraße 7 in Berlin-Zehlendorf. Genau dies war zu der Zeit auch Martas Adresse.

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